AUTORIN DES JAHRES 2016

RADIOPLANET BERLIN

Votings über mehrere Wochen, am 11.12.2016 war's dann so weit, 

1. Platz ging an Ally Park als Autorin des Jahres

 

BUCH DES JAHRES 2016, Genre Liebesroman/Erotik

RADIOPLANET BERLIN

Votings über mehrere Wochen, am 11.12.2016 war's dann so weit, 

1. Platz ging an Ally Park und ihr erstes Buch: Rebellische Leidenschaft als Buch des Jahres im Genre Liebesroman/Erotik

 


Veröffentlicht am 16.03.2016,

der erste Band zur Dilogie der Leidenschaft

Rebellische Leidenschaft
(rebel of my heart)

eBook

ISBN 978-3-7380-6303-5

AUSZUG aus dem ersten Band der Dilogie der Leidenschaft

Rebellische Leidenschaft (rebel of your heart)

MEHR LESEN UND KAUFEN LINK:  

VIDEO, der Lesetrailer zum ersten Band: https://www.youtube.com/

BUCH: Printversion                                   NEOBOOKS                                  AMAZON

…Undankbar und nicht mehr zart, ich bin böse. Ich empfinde diese tiefe Leidenschaft für einen Mann, den ich eigentlich fürchte. Fast beleidigt in dieser tiefen Zufriedenheit meiner Erkenntnis treibe ich dieses Spektakel voran. Böse bin ich und habe nun mehr Angst vor der Frau in mir, die ich hier kennen gelernt habe. Die Frau, zu der er mich gemacht hat. Die Frau, die ich nicht sein will und schon ewig sein soll?...

 

 




Grimsby’s schwarze schwarze Seele, ein THRILLER von Nicole Budzyn &Lisa Katharina Bechter

„Bestiality – pretty strange“

 

(Bestialität – ein befremdendes Wort…)

Die Geschichte ein Hauch von Romantik erschlagen im tristen bestialischen Verbrechen…

Vivien, ein durchaus lieblicher Name, sie zeichnet nicht nur für ein thrillendes Geschehen, sondern auch ihren Namen mit Skalpell. Die Story beginnt mit rosaroter Romantik und kippt mit einem dumpfen Schlag.

Zwei junge Frauen erfahren eine skurrile Tat. An ihrer Seite – wie kann es anders sein – zwei junge Männer, sie mimen das starke Geschlecht. Der Thrill geschildert von einer Bestie, doch nicht von einem Scheusal, keiner menschlichen Psyche, es ist mehr die Tat. Das Verbrechen beginnt im mittleren Teil des Buches – erst spät wird es bestialisch.

Die Psychische Auseinandersetzung für mich klar im Hintergrund. Die Tat und ihre Werkzeuge als thrillender Begleiter für manch anspruchsvollen Leser in diesem Genre durchaus zart. Hartgesottene Thriller-Leser könnten tiefgreifendere und/oder andersartige Schilderungen der grotesken Operationsmethoden dieser Vivien vermissen.

Beiden sehr jungen Autorinnen gelingt in ihren Erzählungen das wechselseitige Spiel von Anspannung und Entspannung, welches grundsätzlich im Genre des Thrillers gefordert wird. Schreibstil und Wortwahl aus dieser blutjungen Dimension schafft dem Leser eine andere Perspektive. Für Leser, die weder Horror-, noch Psycho- und auch keinen Erotikthriller suchen, somit die passende schlagkräftige Lektüre.

Das Ende überraschend wie der Beginn des Buches, es schafft eventuell einen Ausblick auf mehr? Ich bin gespannt, was da noch kommt…

 

 

Oktober 2016, Ally Park

Mart Schreiber: ES MUSS BRENNEN

Alarming – ein Buch, das schreit!

Der Text ist einfach und – ich provoziere vielleicht – nüchtern, nicht so das Thema.

In dieser Komplexität bewegt sich der Autor. Er belässt souverän Nebensächliches als Nebensache und konzentriert sich mit wenigen Worten auf seine Botschaft betreffend die Asylthematik in Österreich. An Hand zweier unabhängiger Kurzgeschichten wird Einblick in die Problematik in, mit und durch Kontakte mit Asylwerbern gegeben. Der Fall einer Brandstiftung brisant und knackig erzählt. Dieser zeugt nicht nur von einer Straftat, nein, der Autor weist wissend auf den dahinter stehenden Charakter des Täters hin. Gerade dieser knappe Stil des Autors macht die Geschichten perfekt, das Buch schreit förmlich – es zwingt den Leser zum Nachdenken.

Eines der wenigen Bücher, in denen es Sinn macht, wenn die sprachliche Vielfalt dem Ausdruck der Geschichte weicht. Zugegeben dieser nüchterne Schreibstil ist nicht jedermanns Sache, ich finde ihn hier aber opportun, er hat mich auf seine Art angesprochen. Wer also sprachliche Allüren erwartet, wird mit diesem Buch nicht bedient. Wer aber einen Denkanstoß sucht, wird garantiert fündig.

Mein Tipp: Das Buch und ein Referat oder eine Erörterung im Schulunterricht, es könnte viel erreichen und ich wage eine Mutmaßung, mit seinem „Schrei“ auch BEWIRKEN.

To put it straight: Alarming! That’s it.

 

September 2016, Ally Park

FUN-TAST(E)-IC

Du, Dein Zahnarzt und Ich, von Dieter Jobst

Mein spezielles Wort (Prädikat) für dieses Sachbuch. „Du, Dein Zahnarzt und Ich“, ein innovative Darstellung mit FUN, dem autoreigenen Spaß an das Thema heranzugehen, mit seinem eigenen – autorerfahrenen – Geschmack (TASTE) und letzten Endes der Schilderung aus seiner – autoreigenen, somit zahntechnischen –  Sicht – modern CI (corporate identity) genannt.

Ein mitunter jeden treffendes, mehrzahniges Problem wird vom Autor mit charakterstarkem Humor einerseits kritisch, andererseits auch selbstkritisch angegangen. Für einen Laien, auf seiner Suche nach einem geeigneten Zahnarzt, ein durchaus interessantes wie empfehlenswertes Buch, denn es gewährt Einblick in die Welt der Zähne. Erklärt die besondere Konstellation des Dreieckverhältnisses zwischen dem Patienten, seinem Zahnarzt und dem Zahntechniker. Und bietet tatsächlich greifbare und meinem Empfinden nach hilfreiche Lösungsvorschläge für manches Zahnproblem. Zu Beginn weiß man als Leser die autobiografische Historie zunächst vielleicht nicht richtig einzuordnen. Im zunehmenden Lesefortgang versteht der Leser aber genau an diesen einleitenden Feinheiten, die Beziehungsthematik und Gewohnheiten besser. Dadurch wird der Laie nicht nur im Umgang mit einem Arzt geschult, sondern wird vom Autor an jenen Punkt geführt, letztlich diese Auswahl eben dieses Zahnarztes treffen zu können, und dies keinesfalls ins Blaue hinein.

Ich will bestimmt nicht behaupten, dass diese Literatur eine Lehre oder gar ein Universitätsstudium ersetzen könnte, aber einem geübten und wissbegierigen Leser gelingt es mit diesem Buch bestimmt beim nächsten Zahnarztbesuch durch konkrete Fragen, einer eventuellen Diskussion mit dem einen oder anderen Instrument – gar einem Bohrer – zu entgehen und überraschend patientenfreundlich zunächst relevante Information zu erhalten. Ein gewandter Patient, dem Arzt und seinem Fachlatein nicht komplett ausgeliefert, das wäre doch was? Doch keine Angst, der Autor versteht nicht nur sein Handwerk, sondern auch dies in einfachen Worten samt allgemeinverständlichen Beispielen und Veranschaulichung, an den Leser – selbst wenn dieser absoluter „Zahnarzt-such-Neuling“ ist –  zu bringen. Besonderen Gefallen fand ich an den Kapitelüberschriften, die dem Leser jedes einzelne Kapitel mit seiner eigenen Geschichte leicht in Erinnerung hält.

 

Juli 2016, Ally Park